Presseberichte unserer Zeltlager in der Stockensägmühle

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Ein Indianer kennt nur einen Schmerz: den beim Abschied

Evangelische Jugend Korber Höhe zeltlagerte im Land der Rothäute


"Die Tage vergingen wie im Adlerflug", schwärmt Sozialdiakon Jürgen Lutz über das Zeltlager der evangelischen Kirchengemeinde Korber Höhe bei Ellwangen. Schon im März waren die 50 Plätze ausgebucht. Und das, obwohl das Motto traditionell bis zum Abreisetag geheimgehalten wurde. Erst die Verkleidungen der beiden Betreuerinnen Petra Schäfer und Marlene Kahl zeigten den 36 Mädchen und 14 Buben, wohin die Reise gehen sollte: ins Indianerland!

Was dort geschah, übermittelt Jürgen Lutz per Rauchzeichen: "Die Kinder wurden von einer Horde wild winkender Indianer empfangen." Die Tipis standen bei der Stockensägmühle bei Ellwangen bereit. Nach der Begrüßung durch Großer Brauner Bär (Markus O. Franjic) und einem ersten Gruppenfoto, verwandelten sich die kleinen Bleichgesichter beim Durchlaufen eines Parcours - vorbereitet von Elle Sauerzapf, Christina Belau und Isabell Fessmann - nach und nach in Rothäute mit Kriegsbemalung. Viel erlebten die Indianer in den nächsten zehn Tagen: einen Spontaneinsatz des THW mit Abseilen, einen Rettungseinsatz der Feuerwehr und drei nächtliche Überfälle. Die Basteleien - unter anderem ausgedacht von Monika Stepput - ließen Kinderherzen höher schlagen: Tiere oder Tipis aus Tontöpfen, Indianerlederschmuck, T-Shirt-Bemalung, Taschenlampenbau. Auch wenig bekannte Indianerspielgeräte wie Lacrosseschläger wurden ausprobiert.

Weitere Höhepunkte: die Indianerolympiade - ausgedacht von Sabine Franjic und Jürgen Lutz -, bei der die Kinder Cowboyhüte vom Turm aus angeln oder vergrabene Schokoladennuggets im Wald finden mussten, die Spezialshow "Husenbruten" - mitinitiiert von Mira Majewski - bei der zehn freiwillige Kandidaten verschiedenste Fähigkeiten unter Beweis stellen durften sowie die heiß ersehnte Disco.

Natürlich bekommen auch Indianer an solch ausgefüllten Tagen einen Bärenhunger. Auch dabei wusste das Gemeindejugendteam Abhilfe. Besonders engagierte sich im Frühstücks- und Abendbrotteam Daniel "Burla" Burlafinger. Der Abschluss am Abend, das "Himmelszelt", hatte dieses Jahr Franz von Assisi und dessen Beziehung zur Schöpfung zum Thema. Beim Sonntagabendgottesdienst begleiteten die Kinder ein Stück seiner Lebensgeschichte mit einem bunten Spiel.

Zum Finale des Zeltlagers zelebrierten die Indianer eine Talenteshow: Alle 50 Kinder und 11 Mitarbeiter zeigten ihr Können mit Sketchen, Akrobatik, Tanz, Figurentheater, Trommeln, Instrumentalmusik, mit Gitarren, Flöten und Lieddarbietungen.

Zum Abschied gab es Umarmungen, wehmütige Blicke und die Erkenntnis, dass Indianer zumindest einen Schmerz kennen: den Abschiedsschmerz!

Eine Möglichkeit, diesen Schmerz etwas zu lindern, besteht beim Nachtreffen mit Diaschau im Rahmen des Gemeindefestes am 19. Oktober im ökumenischen Haus der Begegnung Korber Höhe.
 

WKZ 17.09. 2003

 

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