Presseberichte unserer Zeltlager in der Stockensägmühle

2004

2005

 

 

Zurück in die Höhlen und ans Feuer

49 Kinder reisten mit der Evangelischen Gemeindejugend Korber Höhe in die Steinzeit

Waiblingen. Eine Reise in die Steinzeit unternahmen 49 Mädchen und Jungen von der Evangelischen Gemeindejugend Korber Höhe beim Zeltlager in der Stockensägmühle nahe Ellwangen. Sie bauten Höhlen, schnitzten Mammutfiguren und saßen abends ums Feuer - ganz wie echte Urzeitmenschen.  

Sozialdiakon Jürgen Lutz und die elf ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Ferien und Urlaub einsetzen, um den zwischen acht und 13 Jahre alten Kindern ein tolles Programm zu bieten, trafen auf ideale Bedingungen: „Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und die Kinder waren gespannt bis in die Haarwurzeln“, blickt Jürgen Lutz zurück.

Sofort ging’s los mit dem Thema Steinzeit: In einem Zivilisations-Spiel durften die kleinen Urmenschen unter anderem Clanführer wählen, einen Thron bauen, sich ein Clanzeichen ausdenken und einen Tanz einstudieren. Sie bastelten ebenso Miniaturlandschaften mit Steinzeithöhlen wie Windlichter und Holzmammuts. Das angefangene Geländespiel allerdings wurde nach Attacken durch „Säbelzahnwespen“ vorsichtshalber abgebrochen. Abkühlung verschafften sich die Lagermenschen bei zwei Abstechern zum nahe gelegenen Fischbachsee.

Neben Nachtwanderungen, Staudammbau, Disco und Grillen empfanden die Kinder laut eigenen Umfragen die Überfälle in der Nacht als Höhepunkte: „Der dritte war der beste!“, meint Corinne. Und Christina fügt hinzu: „Alle Kinder standen auf und schrieen: „Überfall!“ über den Zeltplatz. Die Überfäller waren zu acht, aber wir fingen sie alle!“ Nadine und Jeannine schildern die dramatische Situation: „Einer der „Bösen“ kam sogar bis auf den Turm und war kurz davor, unsere Fahne zu stehlen!“

Die abwechslungsreiche Zeit wurden jeweils durch das „Himmelszelt“, den täglichen Abendabschluss, abgerundet. Immer stand dabei einer der fünf Sinne im Mittelpunkt - mit Gesang, Geschichten sowie Riech- oder Tastproben. Auch in einen Gottesdienst flochten die Waiblinger mit einer Aufführung des irischen Märchens „Die kleinen Leute von Swabedoo“ das Thema ein.

Neben Vergnügen gab es für die Kinder aber auch ein paar Pflichten: „In der Steinzeit kannte man natürlich keine Spülmaschine!“ So „durfte“ jeden Tag eine andere Zeltgruppe den Tisch- und Spüldienst übernehmen - und fast klingt es ein bisschen vorwurfsvoll, wenn eines der Kinder erzählt: „Bevor wir abends gemütlich am Feuer sitzen konnten, mussten wir Holz holen.“

Wenn dann einige der Teilnehmerinnen oder Teilnehmer allzu sehr genervt hatten, wurden sie von Betreuern in der Nacht mit kleinen „Höhlenmalereien“ verziert. Über dem ganzen Zeltlager aber liegt laut Jürgen Lutz noch jetzt der Schlachtruf, der jede Mahlzeit abschloss: „Gut war’s! Prima!“ Und die Vögel zwitschern den Lagerhit „Marmor, Stein und Eisen bricht“.

WKZ 15.09.2005

 

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